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Gutes Hören: Mit der richtigen Schwingung in Stimmung bringen.

Genau das machte Antje Gerdes, Psychologin an der Universität Mannheim, zu Ihrem Untersuchungsgegenstand. Dabei erforschte Sie, wie gehörte Eindrücke im auditiven Cortex, also dem fürs Hören zuständige Bereich im Hirn, verarbeitet werden und welche Rolle Gefühle dabei spielen. Insgesamt nahmen an der Studie 17 Studenten teil. Isoliert von visuellen Beeinträchtigungen, hörten sie über Kopfhörer verschiedene emotionale und neutrale Geräusche, die per Zufallsprinzip angeboten wurden. Parallel dazu wurden, über eine sogenannte Nahinfrarot-​Spektroskopie (Nirs), die Hirnaktivitäten gemessen. Die ausgewerteten Messergebnisse zeigten und bestätigten gleichzeitig die Vermutung der Forscherin, dass emotionale Geräusche, wie Lachen oder weinen, eine höhere Aktivität im auditiven Cortex auslöse, als neutrale Geräusche.

 

 

Hörverlust beeinträchtigt Handeln und emotionale Wahrnehmung

Unsere Ohren sind damit nicht nur für das Verstehen und die räumliche Orientierung verantwortlich, sondern tragen auch zur Wahrnehmung und Bildung von Emotionen bei.

Stellt sich ein Hörverlust ein, fällt es zunehmend schwerer wahrgenommene Geräusche mit den individuell verknüpften Assoziationen zu verbinden. Erste Anzeichen für eine "schwerhoerigkeit" können dabei eine fehlende Reaktion auf das Telefonklingeln oder Kurzzeitwecker (Trockener oder gar verbrannter Weihnachtsbraten?) sein.

Typisch zu beobachten sind auch ein erhöhter Lautstärkebedarf beim Fernsehen oder unpassende, wie auch teilweise ausbleibende Antworten in einem Gespräch.Viele Betroffene ziehen sich daher oftmals zurück, statt den Weg zu einem Hörakustiker zu suchen. Dabei sollte es doch die Regel sein, alle Jahre wieder sein Hörvermögen kontrollieren zu lassen.

Gerade zu Weihnachten bieten Hörakustiker viele Aktionen rund um das Hören an. Dank kleinster Hörgeräte, muss gutes hören nicht immer zu sehen sein. Probieren Sie die smarten Hörgeräte doch einfach mal aus und lassen Sie es nicht „Still, still, still“ um sich werden.

Quelle: www.dasgehirn.de