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Kennen Sie Situationen, in denen Ihr Gehör an Grenzen stößt?

Sehr viele Menschen berichten von solchen Erlebnissen. Sie hören eigentlich noch gut. Doch unter bestimmten Bedingungen fällt es ihnen schwer, Sprache zuverlässig zu verstehen.

Die forsa Studie „Smartes Hören“ will dieses Phänomen untersuchen: Welche Faktoren sind es, die Ihr Verstehen beeinträchtigen? Welche Verbesserungen wünschen Sie sich? Können moderne Hörgeräte Abhilfe schaffen?

Doch damit noch nicht genug: Gegenstand der Untersuchung sind nämlich auch Tests von grundlegend neuartigen Hör-Produkten – den smarten Hörgeräten. Diese gibt es erst seit kurzer Zeit. Sie sollen ihren Trägern nicht nur besseres Verstehen sichern. Je nach Bedarf gibt es auch viele zusätzliche Funktionen, etwa in Kombination mit TV und Mobilgerät. Man geht sogar davon aus, dass smarte Hörgeräte mitunter Vorteile gegenüber denjenigen bieten, die sehr gut hören können.

Im Rahmen der forsa Studie „Smartes Hören“ haben Sie die Chance, diese neuartigen Produkte zwei Wochen lang im Alltag zu testen. Informieren Sie sich jetzt.

Ohr-zu-Ohr-Anbindung

Um gut zu hören, brauchen wir zwei Ohren. Ein intaktes Gehör nutzt den Schall von linkem und rechtem Ohr. Unser Gehirn gleicht beide Seiten fortlaufend mit einander ab. Das ermöglicht uns, Stimmen und Geräusche zu lokalisieren. Und es ist Voraussetzung dafür, dass unser Gehirn interessante Informationen von störenden Geräuschen unterscheiden kann.

Smarte Hörgeräte bilden diese natürliche Verarbeitung bestmöglich nach: Linkes und rechtes Gerät sind mit einander vernetzt. Über Funk gleichen sie ihre Informationen fortlaufend ab. So soll das räumliche Hören verbessert werden. Und es wird eine weitere Funktion der Hörverarbeitung nachgebildet: In lauten Situationen, z. B. im Restaurant, soll man sich wieder besser auf das konzentrieren können, was wirklich interessiert.

TV-Anbindung

Frühere Untersuchungen zeigen, dass das Verstehen beim Fernsehen oft eine besondere Herausforderung ist. Viele Menschen berichten, dass sie vor allem dann schlecht verstehen, wenn sich gesprochene Dialoge mit Filmmusik und Hintergrundgeräuschen vermischen. Selbst moderne Hörgeräte können das nicht immer ausgleichen.

Bei smarten Hörgeräten ist es jedoch möglich, den Ton des Fernsehers in Stereo-Qualität zu beiden Ohren zu übertragen – ganz ohne Kabel. Die Regelung von Lautstärke, Höhen und Tiefen kann unabhängig davon erfolgen, wie der Ton bei anderen Zuschauern ankommt. Geräusche und Gespräche der unmittelbaren Umgebung können wahlweise mitgehört oder ausgeblendet werden. Das Mischungsverhältnis von TV-Ton und Umgebungsgeräuschen kann man selbst regeln.

Telefon-Anbindung

Das Verstehen am Telefon bringt besondere Herausforderungen mit sich. Ganz besonders gilt dies für mobile Telefonate. Auch Menschen, die sehr gut hören, können hier an Grenzen kommen. An belebten Orten überhören sie ihr Handy ganz; oder sie halten sich ein Ohr zu, um mit dem anderen Ohr den Anrufer noch zu verstehen.

Smarte Hörgeräte könnten hier erhebliche Vorteile bringen: Das Signal eines Anrufs geht direkt in beide Geräte. Nimmt man an, wird auch die Sprache des Anrufers in beide Hörgeräte übertragen. Die Geräusche aus der Umgebung kann man immer noch wahrnehmen – oder auf Wunsch auch ganz ausblenden. Je nach Handy ist für diese Telefon-Anbindung ein kleines Zubehör erforderlich oder nicht. Auch bei Festnetz-Telefonen mit Bluetooth ist eine solche Anbindung möglich.

Externe Mikrofone

Ein Treffen mit Freunden in einem belebten Restaurant, eine Familienfeier, eine Diskussionsrunde, Schulungs- oder Vortragsveranstaltungen, eine Fahrrad-Tour… – es gibt viele alltägliche Situationen, die das Gehör besonders fordern. Lässt das Hörvermögen nach, können selbst moderne Hörgeräte hier nur eingeschränkt helfen.

Smarte Hörgeräte hingegen lassen sich mit kleinen, externen Mikrofonen verbinden. Der Gesprächspartner kann sich ein solches Mikro anstecken oder umhängen. Die Mikrofone können die Stimme eines Vortragenden oder die Sprecher einer Gruppendiskussion in beide Hörgeräte übertragen – und zwar über eine Distanz von bis zu 25 Metern. Selbst in sehr lauter Umgebung sowie über größere Abstände soll zuverlässiges Verstehen möglich werden.

App-Steuerung

Hörgeräte lassen sich steuern. Man kann z. B. die Lautstärke ändern oder je nach Situation zwischen verschiedenen Hörprogrammen wechseln. Die Steuerung lässt sich über kleine Schalter direkt an den Hörgeräten vornehmen. Mitunter werden auch Fernbedienungen angeboten.

Smarte Hörgeräte hingegen kann man auf Wunsch auch am Mobilgerät regeln. Je nach Hörgerät stehen dafür Apps zur Verfügung. Sie bieten viele zusätzliche Funktionen, um das Hörerleben passend zur Situation selbst zu verbessern. Man kann z. B. störende Geräusche abschwächen. Oder man kann die Hörgeräte ganz auf einen Gesprächspartner ausrichten, den man noch besser verstehen will. Man kann sich auch Lieblingseinstellungen für einen Ort speichern. Und wenn man sein Hörgerät verlegt haben sollte, hilft die App, es wiederzufinden. Je nach Smartphone ist für die App-Steuerung ein kleines Zubehör erforderlich oder nicht.

Mobiles Sound-Streaming

iPhones und iPads, Smartphones oder Tablet-Computer bieten ihren Nutzern ganz viele Funktionen. Das Internet und unzählige Apps liefern vielfältigste Inhalte in Text, Bild und Ton. Für viele von uns sind Kopfhörer daher schon heute ständige Begleiter. Und wir nutzen sie nicht allein für Musik und Telefonate.

Smarte Hörgeräte sind in der Lage, sämtlichen Sound aus dem Mobilgerät zu empfangen – ganz ohne Kabel. Ob Musik, Navigationsansagen, Nachrichten und Podcasts, Spiele, Video-Anrufe… – alles kann direkt in den Geräten empfangen werden. Man kann sich z. B. durch eine fremde Stadt navigieren lassen, ohne auf einen Stadtplan oder ein Display schauen zu müssen. Man kann sich die Worte einer fremden Sprache mit einer Übersetzungs-App in die Hörgeräte übersetzen lassen u. v. m. Umgebungsgeräusche können dabei wahlweise mitgehört oder ausgeblendet werden. Je nach Mobilgerät ist für das Sound-Streaming ein kleines Zubehör erforderlich oder nicht.

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